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Gammateilchen

unregistriert

1

Montag, 11. März 2013, 13:37

Forenregeln bzw. Benutzername

Erst einmal einen herzlichen Dank an die Initiatoren dieser Seite.

Ein Verbesserungsvorschlag: Wäre es nicht auch möglich Pseudonyme
als Benutzernamen zuzulassen. In einer Welt, in welcher von der Bekanntschaft
bis zum neuen Arbeitgeber, jeder jeden googlet, wünsche ich mir ein wenig Freiheit
und Anonymität.

Das mit Klarnamen die Leute ihre Worte bewusster wählen
glaube ich nicht. Denn auch der Klarnamen kann erfunden sein.

Wie seht ihr das?

2

Montag, 11. März 2013, 14:01

Eins der Ziele hier ist es, sich auch mit offiziellen Stellen auszutauchen, seien es Radsportfunktionäre oder evtl. auch Firmen- und Sponsorenvertretern.

Ich könnte mir vorstellen, dass die sich schwertun, wenn sie mit einem "Gammateilchen" diskutieren sollen.

Für mich hat der Klarname hier was mit Seriösität und Wahrhaftigkeit zu tun. Wir wollen ja nicht als ein Haufen anonymer Chaoten auftreten.

Ich trete hier als Person - mit meinem richtigen Namen - für meine Meinung ein.

3

Montag, 11. März 2013, 14:39

Genau so.

Wenn ich zuhause eine Initiative unterstütze, indem ich ihren Unterschriftsbogen unterzeichne, mache ich das mit meinem Vor- und Nachnamen und ggf. mit meiner postalischen Adresse. Wenn ich eine Petition nach Artikel 17 Grundgesetz zeichne, mache ich das mit meinem ganzen Namen.

Ich persönlich bin seit etwa fünfzehn Jahren im Netz unterwegs, beruflich und privat und in Foren und anderen Umgebungen bisher fast immer bewusst anonym geblieben.

Was auch wichtig sein kann.

Aber für diesen Zweck, den Crosssport in Deutschland mit anderen zusammen zu fördern, trete ich als ganze Person an.

4

Montag, 11. März 2013, 14:50

Noch zu Ihrem Anliegen: Sie können sich mit einem Pseudonym z.B. im Forum von cx-sport.de anmelden - das wäre dann der geeignete Platz für eine anonyme Diskussion.

Die einschlägigen Foren und Diskussionsthemen sind den Benutzern hier sehr gut bekannt und wenn sich daraus Anregungen ergeben sollten, kann man diese hier aufnehmen.

5

Montag, 11. März 2013, 15:55

Jeder, der z.B. in einem Verein oder Verband eine Funktion übernimmt, wird selbstverständlich im Web mit seinem richtigen Namen erwähnt. Somit ist dies hier auch selbstverständlich. Zumal es ja über ein reines Diskussionsforum hinaus geht.

Gammateilchen

unregistriert

6

Montag, 11. März 2013, 21:26

"Leider halten sich viele Mitspieler im Internet nicht
an diese Spielregel. Das Recht auf Anonymität, das der Gesetzgeber den
Internetnutzern ausdrücklich zugebilligt hat, muss in Wirklichkeit immer erst
erkämpft werden."

http://www.lfd.niedersachsen.de/portal/l…5988&_psmand=48

UND solange hier keine Identitätsprüfung durchgeführt wird, sind die Namen auch
nichts anderes als Pseudonyme.

7

Montag, 11. März 2013, 21:39

Die hinter dem Link beschriebene Thematik hat nichts mit diesem Angebot hier zu tun.

Sie können jederzeit Ihr verbrieftes Recht auf Anonymität wahren, indem Sie dieses Angebot hier - mit seiner Person und Klarnamen die Initiative für den Querfeldeinsport zu unterstützen - nicht wahrnehmen. Auch eine bekannte Business-Plattform wie XING funktioniert nur durch die vollen Klarnamen und Profile der Benutzer, Pseudonyme machen auch dort keinen Sinn.

Sie sind nicht gezwungen hier beizutreten und dabei Ihren Namen zu nennen, es ist aber für die Mitarbeit eine Grundbedingung. Die Namen, die hier genannt werden, sind meistens verifizierbar oder bekannt. Ein "Max Kraft" oder "Gustav Gans" dürfte recht schnell auffliegen.

Grundsätzlich: Der Grundgedanke hier ist eine persönliche Unterstützung der Inititative mit Ihrem vollen Namen und wenn Sie wollen, der vollen Adresse, Funktion usw. Sie kann - nur für Mitglieder sichtbar - im Profil hinterlegt werden.

Gammateilchen

unregistriert

8

Montag, 11. März 2013, 21:51

Ich war 11 Jahre in einem Verein ehrenamtlich aktiv. Dies
habe ich vor einiger Zeit aufgeben. Die Idee fand ich gut und wollte
meine Erfahrung einbringen.

Da hier aber Verbandsinteressen vor Grundrechte gestellt
werden. Bin ich raus. So ist eure Aktion zum Scheitern verurteilt.

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun
kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.“ Jean-Jacques
Rousseau

9

Montag, 11. März 2013, 22:02

Hier werden keine Verbandsinteressen vor Grundrechte gestellt, das ist leider ein völlig falsches Bild und muss beantwortet werden. Sie haben u.a. das Grundrecht zur freien Meinungsäußerung und können hier auf dieser unabhängigen Plattform teilnehmen.

Ganz mal davon abgesehen: Mit Verbandsinteressen haben wir uns noch gar nicht beschäftigt, aber hier geht es grundsätzlich um den Querfeldeinsport und nicht um Verbandsinteressen.

Sie können hier teilnehmen, aber ohne vollen Namen geht es hier in dieser Initiative nun mal nicht, sie wäre von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Schade, dass Sie diesen wichtigen Punkt nicht erfassen konnten. Sie hätten die Möglichkeit gehabt, diese Initiative mit Ihrem vollen Namen sozusagen zu unterzeichnen.

10

Dienstag, 12. März 2013, 07:24

Ich würd auch sagen, dass das nichts mit Verbandsinteressen vs. Grundrechte zu tun hat.

Es geht nur um den Umgang miteinander.

Aber das Thema hat mich doch zum Nachdenken bewogen.

Vielleicht sollte man tatsächlich über eine Regelung zur Anonymisierung von Usern nachdenken.

Ich könnte mir vorstellen, das Mitglieder von Vereinen, Verbänden oder Sonstigem, sich hier nicht unter ihrem Klarnamen anmelden wollen, weil sie möglicherweise konträre Meinungen zu ihrer eigenen Organisatioon haben oder nicht möchten, dass sie von ihrer Organisation in dieser Diskussion wahrgenommen werden. Vielleicht gibt es auch noch andere Szenarien, die gegen Klarnamen sprechen könnten.

Für solche Fälle könnte ich mir einen anonymen User vorstellen. Um da aber keinen Wildwuchs oder Freibrief zu erzeugen, sollten solche Anonymisierungen Begründet werden und mit der Administration hier abgestimmt sein. Zumindest der Betreiber sollte wissen, wer hinter dem Pseudonym steht. Vielleicht kann man auch eindeutige Pseudonyme einführen, die für jeden als solches erkennbar sind.

11

Dienstag, 12. März 2013, 09:20

Diese Fälle wird es geben.

Aber warum sollte zum Beispiel ein Fachwart Querfeldein, der mit seinem Verband unzufrieden ist, diese Ansicht hier nicht vertreten können? Es wäre seine Aufgabe, auch in der tatsächlichen Verbandsarbeit. Oder warum sollte ein Vereinsmitglied, das lange ehrenamtlich im Verein tätig war und mit seinen Bestrebungen bezüglich Querfeldein nicht weitergekommen ist, diese Erfahrungen nicht im Klartext hier mitteilen können?

Ist auch immer eine Frage der richtigen Ansprache und des richtigen Tons.